LEAD Blog

Was beschäftigt Führungskräfte heute? Welche Rolle spielt Führung bei aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen? Und welche Lösungsstrategien bieten Wissenschaft und Weiterbildung?

Der Lead Blog bildet eine Austauschplattform für neue Ideen und Lösungen, um Führung mehr Raum zu geben.

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Three ideas for more effective network steering: Time, consensus, and a good story

Our world is full of networks. People network constantly, of course, but increasingly also organizations collaborate and network. Business partnerships and alliances have, for instance, become popular mechanisms to acquire new customers, to increase revenue, to share risks, to expand geographical reach, or to get access to technology and resources.

 

The public sector also “networks” and we can see agencies increasingly work together to address highly complex policy problems. The current arrival of refugees and migrants in Germany has for instance pushed many different agencies and ministries into a mode of collaboration that is oftentimes quite new to them. The benefits of such inter-agency collaboration are easy to see. If networks among public sector agencies function well, they can help avoid contradictory policies as well as minimize costly duplicative efforts or gaps when implementing policies. Even better, agencies can access resources they have otherwise no access too, they can learn from the experiences of their peers and they are able to adjust and synchronize their actions more easily.

 

Yet, there is a catch. Many networks of organizations, whether running under the name of policy networks, inter-agency collaborations, multi-stakeholder partnerships, strategic partnerships, or alliances linger around with little positive effects. Some fail altogether. (mehr …)

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Eiserne Wege in digitalen Zeiten?

„Herkulesaufgabe“ (Stuttgarter Zeitung), „durchsetzungsfähig und durch nichts zu erschüttern“ (Die Presse), „mit dem eisernen Besen kehren“ (BILD), „Härte zeigen – und Herz“ (Bild) – auf den Kommandobrücken der Wirtschaft werden ganze Kerle gebraucht. Denkmäler des „eisernen Kanzlers“ bleiben für Massenmedien Wallfahrtsorte. Schlagzeilen und Berichte über den Führungswechsel bei dem Automagnaten VW bedienen traditionelle Muster von Führung, Triumph oder Untergang, Macher plus folgsame Mitmacher, Widerspruch als Störelement. Einerseits.

Andererseits schlägt der Journalismus neue Töne an. Gemessen an wissenschaftlichen Publikationen und Beraterhandbüchern zur Unternehmensführung handelt es sich, mag man einwenden, zwar um altbekannte Töne. Denn von Helden und Hierarchen in den Chefetagen hat sich die Führungsliteratur seit rund drei Jahrzehnten weitgehend verabschiedet. Aber dass der Journalismus mit seiner aktuellen Berichterstattung und Kommentierung in dasselbe Horn stößt, dürfte ziemlich neu sein. Für alle, die an einem zeitgemäßeren Verständnis von Führung interessiert sind, ist das eine gute Nachricht.

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Neue Arbeitsformen: Team Boundary Management in Multiprojekt-Kontexten

Im Zuge der Einführung neuer Arbeitsformen setzten Firmen zunehmend auf netzwerkartige Formen der Zusammenarbeit. Allerdings beinhalten diese weniger hierarchisch strukturierten Organisationsdesigns auch Herausforderungen, wie z.B. mögliche Rollenüberforderungen, erhöhten Abstimmungsbedarf und Schwierigkeiten bei der gemeinsamen Priorisierung. Unsere Studie bei einem international tätigen Automobilunternehmen zeigt, wie Teams in Multiprojektkontexten durch ein aktives Managen ihrer Teamgrenzen Leistungseinbußen verhindern können. Bei der Umsetzung dieses Team Boundary Managements kommt Führungskräften eine entscheidende Rolle zu.

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Die 42 Milliarden Dollar Frage

Was, wenn ich die gerade nicht parat habe? Was, wenn ich Gutes tue, aber keiner sich dafür interessiert? Was, wenn die mediale Aufgeregtheit immer nur die anderen in die Presse bringt?

Wer das Gute, das Richtige, das unaufgeregt Effektive, das hintergründig Schlaue oder auch nur das ganz normal Erfolgreiche tut, der hat es schwer, sich durchzusetzen im Gefecht um Schlagzeilen und Talkshowauftritte. Öffentlichkeitsarbeit ist aber wichtig. Für viele und vieles. Ein guter Zeitungsartikel, ein vernünftiges Interview im Radio, Präsenz im Fernsehen – wenig ist besser für Glaubwürdigkeit, Wirksamkeit und Verbreitung der eigenen Themen und Positionen. Aber mühselig, gerade wenn man nicht auf einer Skandalwelle reiten will. Was also tun? Steter Tropfen höhlt den Stein. Die eigene Geschichte kann man nicht oft genug erzählen. Nicht nerven und dennoch jede neue Gelegenheit beim Schopf ergreifen. Auf aktuelle Themen aufspringen. Position beziehen. Und durchhalten. Wer nicht Täter oder Opfer ist, muss Experte werden. Oder Mark Zuckerberg heißen. Dann klappt es auch mit dem Guten in den Medien.

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